Nebenbahntenderlokomotive 93.1394

 

 - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - Lokomotivdaten - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - 

Bezeichnungen und Eigentümer:

1928-1938: 378.94 (BBÖ)

1938-1945: 93 1394 (DRB)

1945-1977: 93.1394 (ÖBB)

1977-1997: 93 1394 (Eurovapor, Gruppe Wutachtal)

1997: 93 1394 (WTB - Wutachtalbahn e.V., Blumberg-Fützen)

1997-2004: 93 1394 (BEM - Bayrisches Eisenbahnmuseum, Nördlingen)

seit 2004: 93.1394 (ÖGEG - Österreichische Gesellschaft für Eisenbahngeschichte, Ampflwang)

Hersteller:

St.E.G. - Landesbefugte Maschinenfabrik der privilegierten Österreichisch-Ungarischen Staatseisenbahn-Gesellschaft,  Baujahr: 1928, Fabriknummer: 4813

Hersteller des Kessels:

WLF - Wiener Lokomotivfabrik Floridsdorf, Baujahr: 1931, Fabriknummer: 3000

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Ablieferung:

?

Endabnabnahme:

?

Stationierungen:

?: ? - 24.08.1945

Zf Mistelbach: 25.08.1945 - 19.08.1956

Zf Gmünd NÖ: 20.08.1956 - 17.05.1960

Zf Wien-Franz-Joseph-Bf: 18.05.1960 - 12.11.1962

Zf Gmünd NÖ: 13.11.1962 - 09.08.1970

Zf Stadtlau: 10.08.1970 - 24.02.1971

Zf Gmünd NÖ: 25.02.1971 - ?.?.1977

z-Stellung:

?

Ausmusterung:

06.02.1978

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Stand:

Mai 2016

Eigentümer:

ÖGEG - Österreichische Gesellschaft für Eisenbahngeschichte

Standort:

A-4842 Ampflwang (Österreich)

Zustand / Status:

Rollfähige und vollständig erhaltene Museumslokomotive in gutem Zustand (von 1978 bis 1997 betriebsfähig). Die zukünftige Erhaltung der Lok kann als gesichert gelten.

Bemerkungen:

1977 wurde die Lok von Eurovapor gekauft, um auf der neu eröffneten Museumsbahn Wutachtal eingesetzt zu werden. Vom 10. bis 12.Februar 1978 wurde die Lok von Wien-Ostbahnhof nach Buchs in die Schweiz überführt. Ursprünglich war die 93 1394 als Ersatzteilspender für die 93 1360 vorgesehen. Da aber die noch gültigen Kesselfristen der „1394“ einen sofortigen Einsatz im Wutachtal erlaubten, wurde die Lok im Lokschuppen von Koblenz (CH) auf die neuen Aufgaben vorbereitet und konnte bereits im April 1978 im Museumsbetrieb eingesetzt werden. Den Winter 1981/82 verbrachte die Lok wieder im Depot Koblenz (CH) und wurde dort durch die Aktiven der Museumsbahn hauptuntersucht. Im Jahr 1988 war dann die erneute Hauptuntersuchung der Lok fällig. Mit Hilfe von Spezialisten aus dem Bundesbahn-Ausbesserungswerk Offenburg wurde zunächst die Untersuchung des Kessels durchgeführt. Die im Januar 1988 begonnen Arbeiten an der „1394“ wurden 1989 fortgeführt. Nach dem Abheben der Lok mittels zweier Autokräne wurden die ausgebauten Radsätze zum Abdrehen nach Neuffen zur Württembergischen Eisenbahn-Gesellschaft (WEG) gebracht. In der Zwischenzeit wurde von den Aktiven der Lokrahmen entrostet und von den Spezalisten des AW Offenburg längs und quer vermessen. Im September 1989 wurde die Lok schließlich wieder in Betrieb genommen und fuhr im September 1991 sogar aushilfsweise Museumszüge im Kandertal. Im März 1997 wirde die Lok gegen die 86 333 des BEM getauscht und auf eigener Achse nach Nördlingen überführt. Im Jahr 2003 wechselte die 93 1394 erneut Eigentümer und Standort. Die Österreichische Gesellschaft für Eisenbahngeschichte (ÖGEG) übernahm die Lok für ihre Sammlung. Äußerlich aufgearbeitet steht die Lok seither im neu erbauten Rundschuppen der ÖGEG in Ampflwang.

Letzte Untersuchungen:

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Quellen in Printmedien:

EK 11/1992(26,B), EKAsp 1/1994(178f,B), DS 2/1996(70), LR 3/1997(34,B), em 4/1997(13), DS 3/1997(74), em 4/1998(13), LRS-HistTfzge 01/2008(33)

Andreas Braun: "Die Fahrzeuge des Bayerischen Eisenbahnmuseums - Ein Führer durch die Sammlung" (Andreas Braun Verlag, München 1999, ISBN 3-925120-16-5) 

Quellen im Internet:

93 1394 auf der Internetseite "Dampfloks in Österreich - Dampfloks aus Österreich" von Dieter Zoubek

Weitere Bilder:

 

Erstellt am 22.09.2012, letzte Änderung am 09.06.2016

© EMF 2012-09-22