Bauart zweiachsige Spantenwagen (7 Fenster)

 

Kurzbeschreibung der Bauart Spantenwagen (7 Fenster)

Die ÖBB vereinheitlichten in den 1950er Jahren den Fuhrpark und brachten alte Reisezugwagen auf ein Einheitsmaß. Dabei wurden die alten Holzaufbauten der nicht mehr zeitgemäßen Fahrzeuge - die meisten stammten aus den ersten beiden Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts - heruntergerissen und das Fahrgestell bei Bedarf mit Zwischenstücken verlängert. Am Schluß wurde mit Hilfe eines Gerippes aus Stahlspanten ein neuer Wagenkasten in Stahlbauweise erstellt und auf das vereinheitlichte Fahrwerk aufgesetzt. Die beim Bau des Wagenkastens verwendenten Spanten bescherten den Umbaufahrzeugen den Namen "Spantenwagen". 

In den Jahren 1957 und 1958 entstanden ca. xxx Reisezugwagen dieser Bauart durch Umbauten aus alten Reisezugwagen. Die Wagen wurden unter den Nummern Bi 39 xxx bis Bi 39 xxx als Reisezugwagen von der ÖBB eingereiht.

 

Anzahl heute noch vorhandener Reisezugwagen

Insgesamt sind etwa xx Wagen dieser Bauart erhalten (also nur etwa % aller umgebauten Wagen). Von dieser Wagenbauart sind derzeit xx Exemplare betriebsfähig, weitere befinden sich in betriebsfähiger Aufarbeitung. Alle weiteren erhaltenen Exemplare sind als rollfähiges Ausstellungsstücke in mehr oder weniger gutem Zustand erhalten.

(Stand Februar 2020)

 

Technische Daten der Bauart Spantenwagen (7 versenkbare Fenster)

 Bauart / Bezeichnung  Bi, Ci, Biho (Zeichnung T 214)     
 Bezeichnung ab 1966  ?
 Nummern

 B 39 xxx - B 39 xxx und

 Nummern ab 1966  
 Länge über Puffer  13.800 mm
 Achsstand  8.500 mm
 Leergewicht  16,0 t
 Bremsgewicht P  17 t
 Bremsbauart  W-P, K-P, Kkp
 Achslast  8,0 t
 Höchstgeschwindigkeit  90 km/h
 Anzahl Sitzplätze  52 (2.Klasse)

 

Quellen im Internet:

Die Bauart Spantenwagen in der freien Enzyklopädie Wikipedia

Liste erhaltener zwei- und dreiachsiger österreicherischer Reisezugwagen



Quellen in den Printmedien:

Maximilian Rabl, Johann Stockklausner: Österreichische Personenwaggons - Entwicklung, Konstruktion und Betrieb seit 1832 (Verlag Josef Otto Slezak, Wien 2003, ISBN 3-85416-066-6)

 

Erstellt am 29.02.2020, letzte Änderung am 29.02.2020

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