Baureihe E 93

 

Kurzbeschreibung der Baureihe E 93

Wegen der im Jahr 1933 erfolgten Elektrifizierung der Geislinger Steige im Verlauf der Strecke Stuittgart - Ulm benötigte die Reichsbahn leistungsfähige Elektrolokomotiven für Güterzüge. Die sechsachsigen Drehgestelllokomotiven ohne Laufachsen sollten Güterzüge mit bis zu 1600 Tonnen über die Steige befördern können. 1933 lieferte die AEG die E 93 01 und 02 an die Reichsbahn aus, ihnen folgten von 1935 bis Ende 1937 sechzehn weitere Lokomotiven. Die Reichsbahn reihte die Lokomotiven unter den Bezeichnungen E 93 01 bis E 93 18 ein.

 

Verbleib nach dem Zweiten Weltkrieg

Insgesamt verfügte die Deutsche Bundesbahn in Westdeutschland über 12 Maschinen.

 

Anzahl heute noch vorhandener Lokomotiven

Insgesamt sind noch 3 Lokomotiven erhalten (also 16 % aller gebauten Lokomotiven). Zwei Lokomotiven sind als rollfähige Museumslokomotive in mehr (E 93 07 in Koblenz-Lützel) oder weniger (E 93 12 in Ettlingen) gepflegtem Zustand erhalten, eine weitere (E 93 08 in Neckarwestheim) dient als Denkmallok.

(Stand April 2020)

 

Technische Daten der Baureihe E 93

Bauart Co’Co’-el
Gattung  
Länge über Puffer 17.700 mm
Höhe mm
Drehgestellachsstand mm
Gesamtachsstand mm
Treibraddurchmesser 1.250 mm
Dienstgewicht 117,2 t
Achslast 19,6 t
Höchstgeschwindigkeit 65 km/h (vorwärts / rückwärts)
Dauer-Leistung 2.214 kW
Stromsystem 16 2/3 Hz, 15 kV
Anzahl Fahrmotoren 6
Anzahl Dauerfahrstufen 15
Antrieb Tatzantrieb

 

Quellen im Internet:

Baureihe E 93 in der freien Enzyklopädie Wikipedia

Informationen zur Baureihe E 93 auf der Seite "Deutsches-Krokodil.de"

 

Quellen in den Printmedien:

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© EMF 2020-04-28, Version 3