Baureihe 1089 / 1189

 

Kurzbeschreibung der Baureihe 1089 / 1189

Anfang der 1920er Jahre entschloss sich die BBÖ zur Beschaffung von Elektrolokomotiven für die Beförderung von Schnellzügen auf den Rampen der Arlbergbahn. Das Gesamtkonzept für die Lokomotive wurde von der BBC erarbeitet, die für die SBB den Prototyp Ce 6/8 14201 ausgerüstet hatte. Der Fahrzeugteil wurde von der Wiener Lokomotivfabriks-AG zugeliefert. 1920 wurde drei Lokomotiven noch unter der Baureihe 1100 bestellt, 1924 folgten vier weitere Exemplare. 1926 und 1927 folgten weitere neun Lokomotiven, die etwas stärker und schneller unter der Baureihe 1100.100 eingereiht wurden. Insgesamt wurden daher zwischen 1920 und 1927 16 Exemplare in Dienst gestellt, welche die Nummern von 1100.01 bis 1100.07 (später 1089.01 - 1089.07) sowie von 1100.101 bis 1100.109 (später 1189.01 - 1189.09) erhielten. 

 

Verbleib nach dem Zweiten Weltkrieg

Nach dem Zweiten Weltkrieg standen den Österreichischen Bundesbahnen noch 15 Maschinen zur Verfügung.

 

Anzahl heute noch vorhandener Lokomotiven

Von den 16 gebauten Maschinen sind noch 4 Lokomotiven erhalten. 

 

Technische Daten der Baureihe 1089 / 1189

   1089  1189
 Bauart  (1’C)’(C’1)’-el   (1’C)’(C’1)’-el    
 Gattung    
 Länge über Puffer  22.350 mm  22.400 mm
 Höhe   mm  
 Drehgestellachsstand   mm  
 Gesamtachsstand  17.700 mm  17.700 mm
 Treibraddurchmesser  1.350 mm  1.350 mm
 Laufraddurchmesser  870 mm  870 mm
 Dienstgewicht  113,6 t   116,0 t
 Achslast  14,8 t   15,2 t
 Höchstgeschwindigkeit  65 km/h (vorwärts / rückwärts)   75 km/h (vorwärts / rückwärts) 
 Dauer-Leistung  1.600 kW  1.740 kW
 Stromsystem  16 2/3 Hz, 15 kV   16 2/3 Hz, 15 kV 
 Anzahl Fahrmotoren  4  4
 Anzahl Dauerfahrstufen  18  18
 Antrieb  Gruppenantrieb  Gruppenantrieb

 

Quellen im Internet:

Baureihe 1089/1189 in der freien Enzyklopädie Wikipedia

 

 

Quellen in den Printmedien:

Richard Rotter, Helmut Petrovitsch: Triebfahrzeuge österreichischer Eisenbahnen - Elektrische Lokomotiven und Triebwagen (Alba Publikation Alf Teloeken GmbH, Düsseldorf 1990, ISBN: 3-87094-132-4)

 

Erstellt am 18.03.2022, letzte Änderung am 18.03.2022

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