Baureihe V 363

 

Kurzbeschreibung der Baureihe V 363

1937 begann in Kiel die Entwicklung ein dreiachsigen, 360 PS leistenden Diesellokomotive. Diese erhielt wie alle DWK-Lokomotiven einen langsamlaufenden Dieselmotor und eine mechanisches Getriebe. Die Entwicklung fand unabhängig zur Entwicklung der "Wehrmachts-Regelspur-Lokomotive" WR 360 C statt. Nach einer Vorauslokomotive wurden von der DWK  zwischen 1938 bis 1941 weitere 14 Exemplare des Typs 360C gebaut und an militärische Einrichtungen verkauft.

Nach dem Zweiten Weltkrieg übernahm die DB acht Lokomotiven und reihte diese unter den Nummern V 36 301, V 36 311 - 315 und V 36 317 - 318 ein. Bis 1955 wurde alle Exemplare an Privatbahnen weiterverkauft.

 

Anzahl heute noch vorhandener Lokomotiven

Insgesamt sind noch drei Lokomotiven erhalten (also 20% aller gebauten Lokomotiven). Alle Lokomotiven sind als Museumslokomotive in mehr oder weniger gepflegtem Zustand erhalten.

(Stand Februar 2020)

 

Technische Daten der Baureihe V 363

 Bauart  C-dm
 Gattung

 G 33.14

 Länge über Puffer  9.100 mm
 Höhe   mm
 Gesamtachsstand  4.200 mm
 Treibraddurchmesser  1.250 mm
 Dienstgewicht  46 t
 Achslast  15,3 t
 Höchstgeschwindigkeit  62,5 km/h (vorwärts / rückwärts)
 Leistung  360 PS
 Leistungsübertragung  mechanisch
 Motorbauart  6-Zylinder Dieselreihenmotor
 Hubraum   l
 Tankinhalt  700 l

 

Quellen im Internet

Baureihe V 36 in der freien Enzyklopädie Wikipedia

 

Quellen in den Printmedien

Stefan Lauscher: Die Diesellokomotiven der Wehrmacht, Die Geschichte der Baureihen V 20, V 36 und V 188 (EK-Verlag, Freiburg 2006, ISBN 978-3-88255-236-2) 

 

Erstellt am 15.02.2020, letzte Änderung am 15.02.2020

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