Baureihe VT 11.5

 

Kurzbeschreibung der Baureihe VT 11.5

Die Baureihe VT 11.5 wurde als siebenteiliger Dieseltriebzug vom BZA München in Zusammenarbeit mit den Firmen M.A.N. (Nürnberg), Linke-Hofmann-Busch (Salzgitter) und Wegmann&Co. (Kassel) für den internationalen Schnellverkehr entwickelt. Die Energieversorgung wurde dabei so ausgelegt, daß auch zehnteilige Züge gebildet werden konnten. Anlaß war die im Dezember 1953 entstandene Idee zur Schaffung eines europäischen Ferntriebwagen-Netzes, welche schließlich im Aufbau des bekannten TEE-Netzes (Trans-Europ-Expresszüge) mündete.

Für die Baureihe VT 11.5 wurden insgesamt 19 Triebköpfe gebaut, welche mit unter den Nummern VT 11 5001 bis VT 11 5019 in Betrieb genommen wurden.

 

Anzahl heute noch vorhandener Triebköpfe

Insgesamt sind noch 9 Triebköpfe erhalten (also etwa 47% aller gebauten Triebköpfe). Alle Fahrzeuge sind als Museumsfahrzeug in mehr oder weniger gepflegtem Zustand erhalten. Keiner der Triebköpfe ist derzeit betriebsfähig.

(Stand November 2014)

 

Technische Daten der Baureihe VT 11.5

 Bauart  B'2'-dh
 Gattung

 Dü

 Länge über Kupplung  19.960 mm
 Höhe  4.220 mm
 Gesamtachsstand

 3.400 mm (Triebdrehgestell)

 2.300 mm (Laufdrehgestell)

 Treibraddurchmesser  950 mm
 Laufraddurchmesser  900 mm
 Dienstgewicht  zwischen 46 und 49 t (je nach Maschinenanlage)
 Achslast  18 t
 Höchstgeschwindigkeit  140 km/h (vorwärts / rückwärts)
 Leistung  1.200 PS (M.A.N.-Motor W12V18, pro Triebkopf)
 Leistungsübertragung  hydraulisch
 Motorbauart  12-Zylinder Dieselmotor mit Abgas-Turbolader
 Hubraum  64 l
 Tankinhalt  2.515 l

 

Quellen im Internet:

Baureihe VT 11.5 in der freien Enzyklopädie Wikipedia

Baureihe VT 11.5 auf der Internetseite Baureihe 601

 

Quellen in den Printmedien:

Rüdiger Block: Die Baureihe VT 11.5, Der Wegbereiter des internationalen TEE-Verkehrs (EK-Verlag, Freiburg 1988, ISBN 978-3-88255-200-x) 

 

© EMF 2014-11-22