Baureihe 99600

 

Kurzbeschreibung der Baureihe 99600 (NWE - Nordhausen-Wernigeroder Eisenbahngesellschaft)

Um die Vereinheitlichung des Fahrzeugparks auch bei den Privatbahnen voranzutreiben, entwickelte die Firma Krupp Ende der 1930er ein Typenprogramm für meterspurige Lokomotiven. Die NWE  - Nordhausen-Wernigeroder Eisenbahngesellschaft benötigte zu dieser Zeit dringend Ersatz für die vorhandenen, in der Instandhaltung sehr aufwändigen Mallet-Maschinen. Im Sommer 1939 nahm die NWE die Baumusterlok unter der Nummer NWE 21 in Dienst. Am 1.April 1949 wurde die Lok durch die Deutsche Reichsbahn (Ost) übernommen und erhielt die Nummer 99 6001.

 

Anzahl heute noch vorhandener Lokomotiven

Das Einzelstück wird weiterhin von der HSB betriebsfähig erhalten.

 

Entwicklung des Bestands

 

Jahr

 

 

2016

 

 

2017

 

 

2018

 

 

2019

 

 

2020

 

 

betriebsfähig

 

 

 

 

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99 6001

 

 

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99 6001

 

 

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99 6001

 

 

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99 6001

 

 

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99 6001

 

 

rollfähig in Aufarbeitung

 

 

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rollfähig und vollständig erhalten, guter Zustand

 

 

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rollfähig und schlechter Zustand

 

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Denkmal

 

 

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Gesamt

 

 

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Technische Daten der Baureihe 99600

 Spurweite  1.000 mm
 Bauart  1`C1`1 h2t
 Gattung  K 35.10
 Länge über Puffer  8.910 mm
 Höhe  3.650 mm
 Fester Achsstand  2.400 mm
 Gesamtachsstand  6.060 mm
 Dienstgewicht  45,30 t
 Achslast  10,0 t
 Höchstgeschwindigkeit  50 km/h (vorwärts / rückwärts)         
 Leistung  540 PSi
 Treibraddurchmesser  1.000 mm
 Laufraddurchmesser  600 mm
 Steuerungsart  Heusinger außen
 Zylinderanzahl  2
 Zylinderdurchmesser  420 mm
 Kolbenhub  500 mm
 Kesselüberdruck  14 bar
 Anzahl der Heizrohre  108
 Anzahl der Rauchrohre  32
 Heizrohrlänge zwischen den Rohrwänden            2.750 mm
 Rostfläche  1,56 m2
 Überhitzerfläche  25,20 m2
 Verdampfungsheizfläche  72,00 m2
 Kohlenvorrat  2,0 Tonnen
 Wasservorrat  5,0 m3

 

Quellen im Internet:

Baureihe 99600 in der freien Enzyklopädie Wikipedia

 

Quellen in den Printmedien:

Dirk Endisch: Mallet-Lokomotiven des Harzes (Verlag Dirk Endisch, Stendal 2014, ISBN 978-3-936893-76-2)

 

Erstellt am 04.10.2021, letzte Änderung am 04.10.2021

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