Schienenomnibus VT 95 9240


 

Fahrzeugdaten

Bezeichnungen und Eigentümer:

1952-1968: VT 95 9240 (DB)

1968-1979: 795 240-1 (DB)

1979-1996: VT 95 9240 (Verkehrsmuseum Nürnberg)

seit 1992: 788 951-2 (DB, Verwaltungsnummer)

seit 1996: VT 95 9240 (DB Museum)

Hersteller:

Waggonfabrik Uerdingen AG (Krefeld-Uerdingen), Baujahr: 1952, Fabriknummer: 57621

Verzeichnis der eingebauten Motoren:

seit 1952: Büssing AG (Braunschweig), Baujahr: 1952, Fabriknummer: ?

(Typ U 9 - Diesel 130 PS, seit 09.12.1952, neu mit VT 95 9256)

 

Lebenslauf

Ablieferung:

 ?

Endabnabnahme:

09.12.1952

Stationierungen und Untersuchungen:

Bw Geldern: 10.12.1952 - 17.12.1953

 

Bw Stolberg: 18.12.1953 - 13.05.1957

 

Bw Geldern: 14.05.1957 - 05.02.1961

 

Bw Euskirchen: 06.02.1961 - 15.09.1965    

 

Bw Stolberg: 16.09.1965 - 22.05.1966

 

Bw Düren: 23.05.1966 - 27.05.1978

 

Bw Gießen: 28.05.1978 - 08.04.1979

 

z-Stellung:

09.04.1979

Ausmusterung:

22.08.1979

 

Aktueller Status

Stand:

April 2019

Eigentümer:

DB Museum Nürnberg

Standort:

96215 Lichtenfels (im ehemaligen Bw)

Zustand / Status:

Rollfähiges und vollständig erhaltenes Museumsfahrzeug in mäßigem Zustand. Die zukünftige Erhaltung des Triebwagens kann als gesichert gelten.

Bemerkungen:

Der VT wird zusammen mit dem Beiwagen VB 142 019 (995 019- ) erhalten. Im September 1985 nahm der Triebwagen aus Anlaß der Feiern zum 150jährigen Jubiläum der Deutschen Eisenbahn an den Fahrzeug-Paraden in Nürnberg teil. An der großen Eisenbahn-Fahrzeugschau im Oktober 1985 in Bochum-Dahlhausen war der Schienenbus ebenfalls ausgestellt. Der VT wurde von 1985 bis Ende 2001 von der BSW-Gruppe Rhein-Neckar im Bw Mannheim betreut. Ende April 1995 kam der VT zusammen mit dem Beiwagen auf einer Langstreckenfahrt nach Kaliningrad zum Einsatz. Am 25.April 1995 verließ das Gespann den Bahnhof Neuenmarkt-Wirsberg und fuhr über Hof, Zwickau, Riesa, Falkenberg Lübben, Beskow und Grunow in das polnische Gorzów Wielkopolski [Landsberg a.d. Warthe]. Nach einer Übernachtung ging es am nächsten Morgen weiter über die Ostbahn nach Danzig. Am dritten Tag dieser bemerkenswerten Reise fuhr das Gespann von Danzig über die Weichselbrücke bei Tczew [Dirschau] nach Elbląg [Elbing], um von dort über die polnisch-russische Staatsgrenze nach Kaliningrad [Königsberg] zu gelangen. Die Rückfahrt begann am Folgetag und führte über Słupsk [Stolp] nach Szczecin [Stettin]. Von Stettin führte die Fahrt am fünften und letzten Tag der Reise über den Grenzübergang Tantow, den Berliner Außenring und Altenburg zurück nach Neuenmarkt-Wirsberg. Bereits am 6.Mai 1995 ging es für das Schienenbusgespann unter dem Motto "Schienenbusnostalgie im Hunsrück" von Bingen nach Hermeskeil und zurück. Im Januar 2002 sollte der Triebwagen mit Beiwagen nach Lübeck verlegt und ab der Saison 2002 auf der Strecke Bad Malente - Gremsmühlen - Lütjenburg eingesetzt werden. Nachdem der VT einige Zeit in Lübeck und in Koblenz-Lützel abgestellt war, befindet er sich seit 20xx in der Außenstelle Lichtenfels.

Untersuchungen als Museumsfahrzeug:

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Quellennachweise

Quellen in Printmedien:

EK 6/1982(55,B), em 3/1989(9,B), EK 11/1991(16,B), EK 7/1995(5,B), EK 2/1997(112ff,B), em 4/1997(37), EK 3/2002(30), LM 4/2002(22), EK 9/2002(24), EK 7/2005(25), EK 11/2020(70f,B)

Quellen im Internet:

Informationen und Bilder zum VT 95 9240 auf der Internetseite "Roter-Brummer.de"

Weitere Bilder:

 

Erstellt am 28.04.2019, letzte Änderung am 29.11.2020

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