Baureihe 18.6

 

Kurzbeschreibung der Baureihe 18.6

Anfang der 1950er Jahre bestückte die Deutsche Bundesbahn insgesamt 30 Lokomotiven der Baureihe 18.4-5 mit neuen geschweißten Hochleistungskesseln und fasste die umgebauten Lokomotiven in der neuen Unterbaureihe 18.6 zusammen. Die Lokomotiven erhielten die Nummern 18 601 bis 630 in der Reihenfolge des Umbaus. Die ehemalige Nummer der Lokomotiven war dabei unerheblich.

  

Anzahl heute noch vorhandener Lokomotiven

Leider blieb nur eine Lokomotive dieser (Um-)Baureihe erhalten. Die Lok 18 612 steht im Deutschen Dampflokomotivmuseum in Neuenmarkt-Wirsberg.

 

Technische Daten der Baureihe 18.6

 Bauart  2'C1' h4v
 Gattung  S 36.18
 Länge über Puffer  22.862 mm
 Höhe   mm
 Fester Achsstand   mm
 Gesamtachsstand  11.190 mm
 Dienstgewicht  96,12 t
 Achslast  18,1 t
 Höchstgeschwindigkeit  120 / 50 km/h (vorwärts und rückwärts)
 Leistung  1.950 PSi
 Treibraddurchmesser  1.870 mm
 Laufraddurchmesser  950 mm (vorne), 1.206 mm (hinten)
 Steuerungsart  Heusinger außen
 Zylinderanzahl  4
 Zylinderdurchmesser  440 (Hochdruck) / 650 mm (Niederdruck)
 Kolbenhub  670 mm
 Kesselüberdruck  16 bar
 Anzahl der Heizrohre  
 Anzahl der Rauchrohre  
 Heizrohrlänge zwischen den Rohrwänden   mm
 Rostfläche  4,09 m²
 Überhitzerfläche  73,6 m²
 Verdampfungsheizfläche  194,77 m²
 Kohlenvorrat (Tender bay 2´2´ T 31,7)  9,0 Tonnen
 Wasservorrat (Tender bay 2´2´ T 31,7)  31,7 m³

 

Quellen im Internet:

Baureihe 18.6 in der freien Enzyklopädie Wikipedia

 

Quellen in den Printmedien:

Andreas Braun: Bayerische S 3/6 - Die berühmte süddeutsche Vierzylinder-Verbundlok. (GeraNova Zeitschriftenverlag GmbH, München 1996 aus der Reihe Bahn-Baureihen)

Andreas Knipping: 100 Jahre S 3/6 - Königin der Schnellzugloks. Eisenbahn-Kurier Special 88 (EK Verlag, Freiburg 2008)

 

Erstellt am 25.07.2014, letzte Änderung am 15.02.2015

© EMF 2014-07-25