Baureihe 52.80

 

Kurzbeschreibung der Baureihe 52.80

Nach den guten Erfahrungen mit der Baureihe 50.35 modernisierte die Deutsche Reichsbahn der ehemaligen DDR in den Jahren von 1960 bis 1967 insgesamt 200 Lokomotiven der Baureihe 52. Die Lokomotiven erhielten den für die Baureihe 50.35 konstruierten Kessel (Typ 50E) und wurden mit einem Mischvorwärmer sowie neuen, geschweißten Zylindern ausgestattet. Die rekonstruierten Lokomotiven wurden unter der Baureihe 52.80 zusammengefasst und erhielten die Lokomotivnummern 52 8001 - 52 8200 zugeteilt.   

 

Anzahl heute noch vorhandener Lokomotiven

Insgesamt sind noch 118 Lokomotiven erhalten (also weit über die Hälfte aller umgebauten Lokomotiven), davon sind etwa 85 als Museumslokomotive in mehr oder weniger gepflegtem Zustand erhalten.  Von den museal erhaltenen Lokomotiven sind derzeit 23 betriebsfähig (z.B. 52 8053, 8079, 8095, 8131, 8139, 8154, 8177 und weitere). Weiterhin existieren noch zehn Denkmallokomotiven. 
(Stand November 2016)

 

Technische Daten der Baureihe 52.80

 Bauart

 1'E h2

 Gattung

 G 56.15

 Länge über Puffer

 22.975 mm

 Höhe

 4.500 mm

 Fester Radstand

 3.300 mm

 Gesamtradstand

 9.200 mm

 Dienstgewicht

 89,7 t

 Achslast

 15,9 t

 Höchstgeschwindigkeit

 80 km/h (vorwärts und rückwärts)

 Leistung

 1.600 PSi

 Treibraddurchmesser

 1.400 mm

 Laufraddurchmesser

 850 mm

 Steuerungsart

 Heusinger mit Hängeeisen

 Zylinderanzahl

 2

 Zylinderdurchmesser

 600 mm

 Kolbenhub

 660 mm

 Kesselüberdruck

 16 bar

 Anzahl der Heizrohre

 124

 Anzahl der Rauchrohre

 38

 Heizrohrlänge zwischen den Rohrwänden

 4.700 mm

 Rostfläche

 3,71 m2

 Überhitzerfläche

 65,40 m2

 Verdampfungsheizfläche

 172,30 m2

 

Quellen im Internet:

Baureihe 52.80 in der freien Enzyklopädie Wikipedia

Baureihe 52.80 auf der Seite "Reichsbahndampflok.de"

 

Quellen in den Printmedien:

Rainer Heinrich, Heinz Schnabel: Die Baureihe 52.80, Die Reko-52 der Deutschen Reichsbahn (EK Verlag, Freiburg 2014, ISBN 978-3-8446-6017-0)

 

Erstellt am 13.11.2016, letzte Änderung am 13.11.2016 

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