Baureihe 50.35

 

Kurzbeschreibung der Baureihe 50.35

In den Jahren von 1959 bis 1963 unterzog die Deutsche Reichsbahn der ehemaligen DDR insgesamt 208 Lokomotiven der Baureihe 50 einer Modernisierung. Die Deutsche Reichsbahn ließ die Lokomotiven mit einem neu konstruierten Kessel und mit einem Mischvorwärmer austatten, teilweise wurden auch die verschlissenen Tender durch Neubauten ersetzt. Diese rekonstruierten Lokomotiven wurden unter der Baureihe 50.35 zusammengefasst. Einige der umgebauten Lokomotiven wurden zusätzlich mit einer Ölhauptfeuerung ausgerüstet, diese wurden danach der Unterbaureihe 50.50 zugeordnet.  

 

Anzahl heute noch vorhandener Lokomotiven

Insgesamt sind noch 74 Lokomotiven erhalten (also etwa ein Drittel aller umgebauten Lokomotiven), davon sind etwa 50 als Museumslokomotive in mehr oder weniger gepflegtem Zustand erhalten.  Von den museal erhaltenen Lokomotiven sind derzeit neun betriebsfähig (50 3501, 3502, 3552, 3610, 3616, 3654, 3673, 3696 und 3708). Weiterhin existieren noch fünf Denkmallokomotiven. 
(Stand Oktober 2012)

 

Technische Daten der Baureihe 50.35

 Bauart

 1'E h2

 Gattung

 G 56.15

 Länge über Puffer

 22.940 mm

 Höhe

 4.500 mm

 Fester Radstand

 3.300 mm

 Gesamtradstand

 9.200 mm

 Dienstgewicht

 85,9 t

 Achslast

 14,8 t

 Höchstgeschwindigkeit

 80 km/h (vorwärts und rückwärts)

 Leistung

 1.760 PSi

 Treibraddurchmesser

 1.400 mm

 Laufraddurchmesser

 850 mm

 Steuerungsart

 Heusinger mit Hängeeisen

 Zylinderanzahl

 2

 Zylinderdurchmesser

 600 mm

 Kolbenhub

 660 mm

 Kesselüberdruck

 16 bar

 Anzahl der Heizrohre

 113

 Anzahl der Rauchrohre

 35

 Heizrohrlänge zwischen den Rohrwänden

 5.200 mm

 Rostfläche

 3,71 m2

 Überhitzerfläche

 68,50 m2

 Verdampfungsheizfläche

 159,60 m2

 

Quellen im Internet:

Baureihe 50.35 in der freien Enzyklopädie Wikipedia

Baureihe 50.35 auf der Seite "Reichsbahndampflok.de"

 

Quellen in den Printmedien:

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Erstellt am 17.11.2012, letzte Änderung am 15.02.2015 

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