Baureihe 80

 

Kurzbeschreibung der Baureihe 80

Die Baureihe 80 wurde zusammen mit der Baureihe 81 im Rahmen des Einheitslokomotivprogrammes als Rangierlokomotive für große Personenbahnhöfe von der Deutschen Reichsbahn entworfen. Die Lokomotiven dieser Baureihe wurden als Ersatz für die vielen überalterten Lokomotivtypen gebaut, die Ende der 1920er Jahre im Rangierdienst zum Einsatz kamen. In den Jahren von 1927 bis 1929 wurden insgesamt 39 Lokomotiven an die Deutsche Reichsbahn geliefert.

Den Lokomotiven wurden Betriebsnummern zwischen 80 001 und 80 039 zugeordnet.

 

Verbleib nach dem Zweiten Weltkrieg

Auf dem Netz der Deutschen Bundesbahn in Westdeutschland verblieben 14 Maschinen. Die Deutsche Reichsbahn im Osten Deutschlands konnte 21 Exemplare in den Betriebsbestand aufnehmen.

 

Anzahl heute noch vorhandener Lokomotiven

Insgesamt sind sieben Lokomotiven erhalten (also knapp 18 % aller gebauten Lokomotiven), davon sind sechs als Museumslokomotive in mehr oder weniger gepflegtem Zustand erhalten und eine Maschine ist derzeit betriebsfähig (80 039 der Hammer Eisenbahnfreunde).

(Stand Juli 2017)

 

Technische Daten der Baureihe 80

Bauart C h2t
Gattung Gt 33.17
Länge über Puffer 9.670 mm
Höhe 4.165 mm
Fester Achsstand 3.200 mm
Gesamtachsstand 3.200 mm
Dienstgewicht 54,4 t
Achslast 18,1 t
Höchstgeschwindigkeit 45 km/h (vorwärts und rückwärts)         
Leistung 575 PSi
Treibraddurchmesser 1.100 mm
Laufraddurchmesser --
Steuerungsart Heusinger mit Hängeeisen
Zylinderanzahl 2
Zylinderdurchmesser 450 mm
Kolbenhub 550 mm
Kesselüberdruck 14 bar
Anzahl der Heizrohre 114
Anzahl der Rauchrohre 32
Heizrohrlänge zwischen den Rohrwänden           2.500 mm
Rostfläche 1,52 m2
Überhitzerfläche 25,50 m2
Verdampfungsheizfläche 69,60 m2

 

Quellen im Internet:

Baureihe 80 in der freien Enzyklopädie Wikipedia

 

Quellen in den Printmedien:

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© EMF 2017-07-12