Baureihe 5516

 

Kurzbeschreibung der Baureihe 5516 (ehemals preußische G 8)

Damit eine leistungsfähige Güterzug-Bauart verfügbar wird, konstruierte die preußische Eisenbahnverwaltung eine vierfach gekuppelte Heißdampflokomotive. Von der preußischen Bauart G 8 wurden zwischen 1902 und 1913 insgesamt 1054 Example gebaut.

Von den gelieferten Lokomotiven übernahm die Deutsche Reichsbahn noch 656 Lokomotiven und reihte diese unter den Betriebsnummern 55 1601 bis 55 2268 ein.

 

Verbleib nach dem Zweiten Weltkrieg

Die DB verfügte nach dem Zweiten Weltkrieg über 205 Exemplare, die DR über etwa 50 Lokomotiven. Weitere 45 Maschinen verblieben bei den Polnischen Staatsbahnen (als Reihe Tp3) und zwei Lokomotiven setzte die ÖBB bis 1957 unter der Baureihenbezeichnung 755 ein.

 

Anzahl heute noch vorhandener Lokomotiven

Insgesamt sind nur noch drei Lokomotiven erhalten (also etwa 0,3 % aller gebauten Lokomotiven), davon sind zwei Exemplare als rollfähige Museumslokomotiven (G 8 "Halle 4813" in Italien und "4981 Mainz" in Darmstadt) erhalten und eine weitere als Denkmallok (Tp 3-36) in Polen.

 

Technische Daten der Baureihe 5516

Bauart D h2
Gattung G 44.14
Länge über Puffer 17.968 mm (mit Tender pr 3T16,5)
Höhe mm
Fester Achsstand mm
Gesamtachsstand mm
Dienstgewicht 58,5 t (ohne Tender)
Achslast 14,7 t
Höchstgeschwindigkeit 55 km/h (vorwärts und rückwärts)
Leistung 1.100 PSi
Treibraddurchmesser 1.350 mm
Laufraddurchmesser --
Steuerungsart Heusinger außen
Zylinderanzahl 2
Zylinderdurchmesser 600 mm
Kolbenhub 660 mm
Kesselüberdruck 12 bar
Anzahl der Heizrohre  
Anzahl der Rauchrohre  
Heizrohrlänge zwischen den Rohrwänden mm
Rostfläche 2,35 m2
Überhitzerfläche 41,20 m2
Verdampfungsheizfläche 140,00 m
Kohlenvorrat (Tender pr 3 T 16,5) 7,0 Tonnen
Wasservorrat (Tender pr 3 T 16,5) 16,5 m³

 

Quellen im Internet:

Baureihe 5516 in der freien Enzyklopädie Wikipedia

 

Quellen in den Printmedien:

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Erstellt am 24.04.2020, letzte Änderung am 24.04.2020

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