Baureihe 988

 

Kurzbeschreibung der Baureihe 988 (ehemals bayerische GtL 4/4)

Mit der Bauart GtL 4/4 beschaffte die bayerische Staatsbahn von 1911 bis 1914 eine leistungsfähige und kurvengängige Lokomotive für den Zugdienst auf den Lokalbahnen. Die Bauart bewährte sich so gut, das bis zum Jahr 1927 insgesamt 117 Exemplare gebaut wurden. 

Alle 117 Lokomotiven wurden von der Reichsbahn übernommen und unter den Betriebsnummern 98 801 bis 98 917 eingereiht. 

Bis auf fünf im Zweiten Weltkrieg zerstörte und drei weitere bei der damaligen tschechoslowakischen Staatseisenbahn ČSD verbliebene Lokomotiven gelangten alle Maschinen zur Deutschen Bundesbahn. Bereits in den 1950er Jahren wurde mit der Ausmusterung der Bauart begonnen, dennoch konnten sich einzelne Exemplare bis 1970 im Betriebsdienst halten.

 

Anzahl heute noch vorhandener Lokomotiven

Zwei Exemplare haben bis heute überlebt. Die 98 886 wird betriebsfähig auf dem Rhönbähnle eingesetzt und die 98 812 der UEF wartet auf die Ferteigstellung der Arbeiten zur Wiederinbetriebnahme.

(Stand August 2020)

 

Technische Daten der Baureihe 988

 Bauart  D h2t
 Gattung  
 Länge über Puffer  9.250 mm
 Höhe   mm
 Fester Achsstand   mm
 Gesamtachsstand   mm
 Dienstgewicht  43,0 t
 Achslast  10,8 t
 Höchstgeschwindigkeit  40 km/h (vorwärts / rückwärts)         
 Leistung  450 PSi
 Treibraddurchmesser  1.006 mm
 Laufraddurchmesser  --
 Steuerungsart  Heusinger außen
 Zylinderanzahl  2
 Zylinderdurchmesser  508 mm
 Kolbenhub  460 mm
 Kesselüberdruck  12 bar
 Anzahl der Heizrohre  89
 Anzahl der Rauchrohre  12
 Heizrohrlänge zwischen den Rohrwänden            3.500 mm
 Rostfläche  1,36 m2
 Überhitzerfläche  18,93 m2
 Verdampfungsheizfläche  60,99 m2
 Kohlenvorrat  1,8 Tonnen
 Wasservorrat  5,4 m3

 

Quellen im Internet

Baureihe 988 in der freien Enzyklopädie Wikipedia

 

Quellen in den Printmedien

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Erstellt am 12.08.2020, letzte Änderung am 12.08.2020

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